<img height="1" width="1" border="0" alt="" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=593517354101088&amp;ev=NoScript" />

Das Ruhrgebiet: Potenzial zur neuen Startup-Hochburg?

Das Ruhrgebiet: Potenzial zur neuen Startup-Hochburg?

Wenn man bisher an die besten Standorte für Startups dachte, dann fielen einem sofort Städte wie Berlin und Hamburg oder auch Köln und Düsseldorf ein. Die Szene dort boomt und die infrastrukturellen Voraussetzungen sind perfekt. Doch die Metropolen bekommen Konkurrenz: Das Ruhrgebiet ist aktuell groß im Kommen, was die Gründerszene betrifft.

Deutsche Startups beschäftigt sich in einem Artikel mit genau diesem Thema und liefert überzeugende Fakten für das Ruhrgebiet. Auch wenn die Hemmschwelle in Städten wie Essen, Bochum oder Dortmund zu gründen noch hoch ist, finden Gründer dort ideale Voraussetzung. Die Infrastruktur kann locker mit Hamburg oder Berlin mithalten, die ökonomischen und kulturellen Angebote sind in den letzten Jahren stark gewachsen – Essen beispielsweise war die Kulturhauptstadt 2010 – und, vielleicht mit eines der wichtigsten Argumente für junge Startups, die Mieten im Ruhrgebiet sind noch bezahlbar. Außerdem gehört Nordrhein- Westfalen zu den fünf jüngsten Bundesländern: Das Durchschnittsalter liegt bei gerade einmal 43,3 Jahren – beste Bedingungen also, um ein junges und motiviertes Team auf die Beine zu stellen.

Zusätzlich gehören zum Ruhrgebiet zwei der größten Universitäten in Nordrhein-Westafeln: An der Uni Duisburg-Essen und der Ruhr-Uni Bochum studieren insgesamt circa 72.500 junge Menschen, von denen viele schon während des Studiums ein Startup gründen. Unterstützt wird dies durch verschiedene Programme der Universitäten, wie beispielsweise das startUP Büro an der Essener Fakultät oder das Entrepreneurship-Zentrum der Uni Witten/Herdecke. Auch die Business Angels Agentur Ruhr bieten regelmäßige Veranstaltungen an, auf denen Gründer ihre Idee vorstellen und Business Angels für sich gewinnen können. So wird schon früh die Startup-Szene gefördert und es werden beste Bedingungen für junge Existenzneulinge geschaffen.

Und das beweisen auch aktuell zwei unserer Startups: Die Bochumer Unternehmen Lingoschools und Die Bewerbungsschreiberhaben beide eine sehr erfolgreiche Crowdinvesting-Kampagne auf FUNDSTERS durchgeführt. Auch sie sind von dem Standort Ruhrgebiet überzeugt auf den Standort Ruhrgebiet und wollen dort auch nicht mehr weg.

Es zeigt sich also, dass der „Pott“, wie das Ruhrgebiet liebevoll von seinen Einwohner genannt wird, sich nicht vor Städten wie Hamburg, Berlin, Köln und Düsseldorf verstecken muss. Die Zeiten des Kohleabbaus sind so gut wie vorbei und es wird Platz für neue Ideen gemacht. Denn ein Vorteil hat das Ruhrgebiet gegenüber anderen Städten, so ist sich auch die Autorin Katharina Wolff auf deutsche-startups.de sicher: Die Menschen hier sind bekannt dafür, anpacken zu können. Der Trend in der Startup-Szene geht wieder hin zu Dingen, die greifbar und nicht in der digitalen Welt verankert sind. Dies kann genutzt und umgesetzt werden, indem insbesondere die Techniker und Schrauber aus dem Ballungsraum mit innovativen Ideen und Umsetzungen dafür sorgen, dass das Ruhrgebiet handfeste Startups hervorbringt.

Wir von FUNDSTERS würden dies natürlich begrüßen und werden die Entwicklung des Ruhrgebiets weiter beobachten.

>>> den vollständigen Artikel von Katharina Wolff finden Sie hier

>>> hier geht's direkt zu FUNDSTERS

Fotos: Flickr.com - Anivas (1)

Blog als Rss-Feed abonieren

Fundsters auf Facebook

Fundsters auf Twitter