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Europäische Kommission beruft FUNDSTERS-Gründer als Mitglied der Crowdfunding-Expertengruppe

Europäische Kommission beruft FUNDSTERS-Gründer als Mitglied der Crowdfunding-Expertengruppe

Von der Europäischen Kommission in Brüssel wurden die Mitglieder für das European Crowdfunding Stakeholder Forum (ECSF) bekanntgegeben. Zu den insgesamt 41 Teilnehmern zählen neben 16 Vertretern der nationalen Ministerien auch 25 Experten aus Interessensverbänden und Organisationen.

Dazu gehört auch das Business Angels Netzwerk Deutschland e.V., kurz BAND, welches Startups und Business Angels zusammenbringt und sich für die Kultur des Crowdfundings in Deutschland engagiert. Business Angels sind sowohl mit Kapital, als auch mit unternehmerischem Know-how an den Startups beteiligt und geben ihnen so die oftmals nötige Starthilfe. Beim European Crowdfunding Stakeholder Forum vertritt auch Markus Brütsch, Vorstandsvorsitzender von FUNDSTERS, das BAND, wenn es darum geht, Lösungen für die regulatorische Entwicklung des Crowdfundings zu finden

Als Vertreter des BAND zählt Markus Brütsch zu den 25 Experten, die von der EU Kommission ausgewählt wurden und die dazu beitragen sollen, das Potential und die Risiken der an Bedeutung gewinnenden Finanzierungsform zu analysieren. Die Kommission greift auf Experten zurück, um ihr fundiertes Fachwissen noch weiter zu ergänzen und um auf Praxiserfahrungen zurückgreifen zu können. Ziel ist es, Crowdfunding in Europa zu vereinfachen und zu etablieren, denn bisher ist die Regulierung für Crowdfunding in jedem europäischen Land unterschiedlich.

Die Experten vermitteln der Kommission Fachwissen im Zusammenhang mit der Vorbereitung von Gesetzgebungsvorschlägen und politischen Initiativen, der Vorbereitung von delegierten Rechtsakten und der Durchführung von bestehenden EU-Rechtsvorschriften, Programmen und Politiken, einschließlich der Koordinierung und Zusammenarbeit mit den beteiligten Mitgliedsstaaten und Interessengruppen (Quelle: www.ec.europa.eu). Mit qualitativ hochwertigen Beiträgen in Diskussionsrunden sollen die ausgewählten Experten dazu beitragen, dass die Kommission sich Fachwissen einholen und die gehörten Meinungen in ihrer Entscheidung berücksichtigen kann.

Zu weiteren deutschen Teilnehmern des European Crowdfunding Stakeholder Forum gehören unter anderem Karsten Wenzlaff, Gründer und Vorsitzender des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien und Michael Gebert, Vorstandsmitglied des Deutschen Crowdsourcing Verbands. Alle drei deutschen Vertreter sind ebenfalls Gründungsmitglieder des German Crowdfunding Networks (www.germancrowdfunding.net).

Sollten Sie Anfragen bzw. Anregungen in Bezug auf das Thema Crowdfunding haben, so dürfen Sie sich gerne an FUNDSTERS wenden. Markus Brütsch wird diese dann in die Vorschläge für die EU-Kommission mitaufnehmen.

>>> hier geht's direkt zu FUNDSTERS

Kommentare

  1. Masha Kasha
    Masha Kasha vor 4 Jahre, 3 Monate

    Hallo,

    Wie seid ihr von dem Vorschlag der Regierung für den Kleinanlegerschutz betroffen? Das Anheben der Prospektflicht auf 1M€ würde doch den Weg für Stille Beteiligungen auch bei anderen Plattformen frei machen?! Wie steht es dann mit eurem USP? Wie steht Ihr dazu? Nun gibt es ja für keine Plattform einen Grund mehr auf Nachrangige Darlehen zu setzen und echtes Eigenkapital ist immer besser für Anlegen als noch so gut ausgestaltete Darlehen...

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    1. Fundsters Support
      Fundsters Support vor 4 Jahre, 3 Monate

      Hallo Herr Kasha,

      wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Thema. Wir arbeiten derzeitig an einer offiziellen Stellungnahme, die das Thema ausführlicher aufgreifen wird. Diese wird bald für Sie bereitgestellt. Vorab möchten wir aber hier schon auf Ihre Fragen eingehen:

      Partiarische Darlehen und Nachrangdarlehen sollen zukünftig gemäß des Gesetzesentwurf als Vermögensanlage in § 1 Abs. 2 Nummer 3 und 4 VermAnlG n.F. erfasst werden. Dies bedeutet, dass sie grundsätzlich stillen Beteiligungen gleichgestellt würden und damit ebenfalls der Erstellung eines Verkaufsprospektes ab 100.000 Euro bedürfen. Der Gesetzgeber gedenkt jedoch für Crowdinvestings in Form von partiarischen Darlehen oder Nachrangdarlehen eine Ausnahme einzuräumen. Diese Sonderregelung, die Sie mit dem Anheben der Prospektpflicht auf 1 Millionen Euro ansprechen, soll ausschließlich für partiarische Darlehen und Nachrangdarlehen gelten und nicht für stille Beteiligungen.

      Die Ausgabe stiller Beteiligungen erfordert gemäß dem Entwurf nach wie vor ab 100.000 Euro die Erstellung eines Prospektes. Stille Beteiligungen wären als Anlage im Crowdinvesting klar benachteiligt. Wir erachten diese Entwicklung als nicht sinnvoll und unverhältnismäßig, da der Anschein erweckt wird, partiarische Darlehen und Nachrangdarlehen seien die sichere Anlageform. Zusätzlich bleibt damit der Anreiz bestehen, als Plattform auf partiarische Darlehen und Nachrangdarlehen zu setzen.

      Fundsters-Venture-Capital wäre von der Verschärfung der Regulierung für Crowdinvesting-Plattformen allerdings nur partiell betroffen. Unser Beteiligungsmodell entspricht schon jetzt den kommenden verbraucherschutzrechtlichen Anforderungen der BaFin und übererfüllt diese zum Teil. Unser USP liegt weiterhin klar in unserem Beteiligungsmodell. Wir sind aktuell die einzige Crowdinvesting-Plattform in Deutschland, die auch im kommenden Regulierungsrahmen Finanzierungen von über einer Millionen Euro realisieren kann.

      Wovon wir in jedem Fall betroffen sein werden, ist die Gesetzesänderung zur Bewerbung von Vermögensanlagen. Hier lässt der Gesetzgeber jedoch noch viele Fragen offen.

      Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten konnten.

      Herzliche Grüße,
      Ihr FUNDSTERS-Team

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