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Rendite und Risiko Teil 1 - Im Zeitalter der Niedrigzinsen

Rendite und Risiko Teil 1 - Im Zeitalter der Niedrigzinsen

Im Durchschnitt spart der Deutsche Bundesbürger 200€ pro Monat, was einem jährlichen Sparbetrag von 2.400€ entspricht. Rund 90% der deutschen Ersparnisse werden bei der Bank platziert, der als am sichersten erachteten Anlageform. Im Jahr 2013 belief sich das auf den Banken platzierte Geldvermögen deutscher Privathaushalte auf mehr als 2 Billiarden Euro (Quelle: Statista).

Doch was bekommt man dort heute für sein Geld? Wo früher 4 oder 5 Prozent Zinsen geboten wurden, steht mittlerweile eine Null vor dem Komma: Aktuell liegen die Zinsen für Sparkonto, Tagesgeldkonto, Festgeldkonto und Sparbriefe im Schnitt unter einem Prozent.

Zins und Inflationsrate

Eine Maßnahme der Europäischen Zentralbank (EZB) um das verhaltene Wirtschaftswachstum in der Eurozone anzukurbeln, ist die Senkung des Leitzinses, der sich derzeit auf einem Rekordtief befindet. Zuletzt wurde er Anfang September von 0,15 auf 0,05 Prozent korrigiert. Doch ein so niedriger Zinssatz bedeutet nicht nur einen geringen Wertzuwachs. Genau genommen muss man bei dieser Betrachtung einen Schritt weiter gehen: Liegt der Anlagezins unter der Inflationsrate von aktuell 0,8 Prozent, so ist der Inflationseffekt größer als der Zinseffekt. Dies bedeutet, dass der Anlagezins auf der Bank es nicht schafft, den Wertverlust aus der Steigerung der Verbraucherpreise auszugleichen. Der Sparer muss also mit ansehen, wie sein Vermögen schrumpft.

Das Problem

Experten prognostizieren, dass die Zentralbank auch in den nächsten Jahren mit ihrer Niedrigzins-Politik in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen wird, was die Situation für Sparer nicht sonderlich verbessern würde.

Nach jüngsten Geschehnissen könnte die Sparsituation noch drastischer werden. Da die Banken nicht in dem Maße Kredite an Unternehmen vergeben, wie von der EZB gewünscht ist, verlangt sie seit dem Sommer einen Strafzins von 0,2 Prozent, wenn die Banken ihr Geld bei der Zentralbank lagern. Diese Strafzinsen wurden nun erstmals von einer kleinen Bank in Thüringen auf ihre Kunden umgelegt, indem die Kunden einen Negativzins auf Ihre Ersparnisse erhalten. Wer höhere Geldsummen bei dieser Bank platziert hat, zahlt direkt drauf. Negativzinsen könnten in Zukunft jedoch keine Seltenheit bleiben.

Nicht zuletzt ergibt sich hieraus die Notwendigkeit auch über alternative Anlageformen nachzudenken, die die Möglichkeit mitbringen, höhere Renditen zu erzielen. Was könnte man mit seinem bisher Ersparten und auch den zukünftigen Ersparnissen tun?

Mehr zum Thema „Rendite und Risiko“ erfahren Sie im nächsten Teil.

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