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Gründerinterview: Marcus Wech von KÜCHENFAB

Gründerinterview: Marcus Wech von KÜCHENFAB

FUNDSTERS: Wie kam es zur Idee für KÜCHENFAB?

Marcus Wech: Die Idee entstand in einer Diskussion mit Freunden und durch die Frage: „Wo kauft man heute die perfekt auf den eigenen Lifestyle und eigene Bedürfnisse angepasste Küche?“ Auf diese Frage haben wir keine Antwort gefunden!

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Branche kenne ich natürlich die Strukturen der Küchenhersteller und –anbieter und stellte fest, dass sich der Handel immer weiter vom heutigen, mündigen Kunden weg bewegt und kein Wandel in Sicht ist.

Da es mir nicht gelang, diesen Wandel im Angestelltenverhältnis voranzutreiben, kamen meine Geschäftspartnerin Andrea und ich auf die Idee, es einfach selbst zu tun.

Andrea ist studierte Architektin und war viele Jahre im Bereich Innenarchitektur freiberuflich tätig; daher weiss sie das Besondere zu schätzen. Dies gepaart mit meiner Erfahrung und den guten Kontakten zur Industrie war der Grundstein zur Entstehung der KÜCHENFAB.

FUNDSTERS: Beschreiben Sie bitte kurz das Angebot von KÜCHENFAB und was es von anderen Anbietern abhebt.

Marcus Wech: Das Thema Kochen gewinnt in der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung: Der Facettenreichtum an TV-Kochshows und Kochmagazinen nimmt immer weiter zu, Kochschulen sprießen in jeder Stadt wie Pilze aus dem Boden und man verabredet sich gern mit Freunden und Familie zum gemeinsamen Kochen, anstatt in teure Restaurants zu gehen.

Die Küche wird immer mehr zum Lifestyle-Produkt und konkurriert sogar zunehmend mit „Deutschlands liebstem Kind“, dem Auto, als Statussymbol.

Dennoch gab es in Deutschland bislang keinen Händler, der diese Komponenten miteinander verbindet und die Lust am Kochen schon beim Küchenkauf beginnen lässt.
Bei uns ist das anders. Wir bieten unseren Kunden von Anfang an das, was ein Küchenkäufer von heute erwartet: Wir informieren ihn in unserer Online-Welt, holen ihn dort ab und überführen ihn dann in unser Offline-Geschäft.

Wir sind kein reiner Online-Küchenhändler. Bei der Individualität und den schier unendlichen Möglichkeiten setzen wir auf den persönlichen Kontakt und das „Touch and feel“- Erlebnis in unseren Showrooms.

Mit unserer Eigenmarke „pure“ bieten wir eine hohe Flexibilität, kurze Lieferzeiten und ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, was in dieser Form am Markt bisher nicht existierte.

FUNDSTERS: Warum haben Sie sich für die Finanzierung der Expansion für ein Crowdinvesting entschieden?

Marcus Wech: Es sind mehrere Punkte gewesen, die uns zu diesem Schritt bewogen haben:

Zum einen geben die Mikroinvestoren, da sie ein ehrliches Interesse daran haben, das Unternehmen, in das sie investieren, voranzubringen, ein offenes und konstruktives Feedback auf das was wir tun.

Angetrieben von dem Wissen, dass sich der Unternehmenserfolg von KÜCHENFAB auch finanziell für sie auszahlt, werden die Mikroinvestoren beim Crowdfunding zu wertvollen Multiplikatoren und durch die Rabatte, die wir ihnen bieten, auch zu potenziellen Neukunden.

Was auch auf keinen Fall zu unterschätzen ist, ist der enorme PR- und Publicity-Schub, den eine Crowdfunding-Kampagne entfalten kann: Wir waren in nahezu allen Fachmedien vertreten und waren sogar Thema der Titel-Story in der KÜCHENNEWS. Das sind hervorragende Door-Opener für weitere Kontakte, die wir nun auch in der Berliner Gründerszene knüpfen konnten, und die uns dabei helfen, noch effizienter an unseren Zielen zu arbeiten und diese zu realisieren.

FUNDSTERS: Was sind die Pläne für KÜCHENFAB für die nächsten fünf Jahre?

Marcus Wech: Neben dem Ausbau des stationären Handels mit weiteren Showrooms in Hamburg, Berlin und weiteren Metropolen Deutschlands - insgesamt fünf Stück in fünf Jahren - und einer erwarteten Umsatzsteigerung um das mehr als Fünffache, arbeiten wir gerade mit Hochdruck am Ausbau unsere Online- Präsenz.Es wird dabei einen Online-Shop für alles rund um das Thema „Küche“ geben. Das fängt an bei nützlichen und originellen Küchenhelfern und erstreckt sich auch auf Dinge des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Kaffee oder Olivenöle.Außerdem wollen wir unsere Plattform unter anderem in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fernsehköchen weiter ausbauen und dort Kochrezepte, Ernährungstipps, etc. veröffentlichen.Wir möchten KÜCHENFAB als Nummer 1 etablieren, wenn es um das Thema Küchen und Kochen geht. Ich weiss, das ist ein sehr ambitioniertes Vorhaben, aber dank der Unterstützung unserer Partner, Kunden und schließlich der vielen Mikroinvestoren ein durchaus erreichbares Ziel.

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