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Interview mit Kerbholz

Interview mit Kerbholz

FUNDSTERS: Hallo Adrian (links), hallo Moritz, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu eurer sehr erfolgreichen Crowdinvesting-Kampagne. Kerbholz ist es gelungen, in nur 33 Stunden die Fundingschwelle von 25.000 Euro und nach nur 4,5 Tagen das Fundinglimit von 100.000 Euro zu erreichen. Insgesamt konntet ihr 142 Investoren für euch begeistern und Interessenten gab es noch weitaus mehr. Hättet ihr mit diesem Erfolg gerechnet? Was war euer Geheimnis?

Moritz Blees:Es wäre wohl etwas vermessen gewesen, mit einem solchen Erfolg zu rechnen, aber natürlich haben wir uns gewünscht, die 100.000 Euro zu erreichen. Dass dies geklappt hat und es im Endeffekt auch noch so schnell ging, ist eine tolle Bestätigung und motiviert uns ungemein. Von unserem Geheimnis kann man in diesem Zusammenhang jedoch weniger sprechen. Wir denken, dass wir diesen Erfolg dem Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren verdanken. Zum einen sind wir ja schon einige Zeit am Markt präsent und haben bereits ein Netzwerk aus Kunden und Partnern aufbauen können. Unser Kampagnen-Video wäre zum Beispiel nicht ohne die super Unterstützung des Dornbusch & Reiter-Teams möglich gewesen. Zum anderen war uns von Anfang an klar, dass wir mit einem Crowdinvesting nicht nur unsere Produkte anbieten, sondern mehr oder weniger unser ganzes Unternehmen. Logischerweise war deshalb auch die Zielgruppe, die wir ansprechen wollten, deutlich größer. Die Crowd entscheidet, was gefragt ist und ob eine Kampagne das Potenzial hat, erfolgreich abgeschlossen zu werden. Dementsprechend haben wir in eine umfangreiche Kommunikationsstrategie investiert und passende Maßnahmen abgeleitet, wie u.a. zielgruppenorientierte Mailings, Remarketing-Kampagnen, Social-Media-Aktivitäten und weitere PR-Aktionen. Letztendlich haben wir aufgrund des kurzen Funding-Zeitraums nur einen Bruchteil der geplanten Ideen umsetzen können. Wer weiß, vielleicht setzen wir die dann in der nächsten Kampagne bei euch ein ;-).

FUNDSTERS: Hat sich durch das Funding bereits etwas im Geschäftsbetrieb verändert?

Adrian Roepe:Die Hauptveränderung ist, dass wir erst einmal über ausreichend Kapital verfügen, um unsere Ideen umzusetzen und unsere mittelfristigen Ziele, die wir mit Kerbholz haben, zu erreichen. Darauf freuen wir uns auch sehr! Aber wir haben auch bereits feststellen können, dass das öffentliche Interesse an uns noch weiter gestiegen ist. Wir haben beispielsweise vermehrt Anfragen von Journalisten, Investmentgesellschaften und Händlern erhalten. Natürlich hoffen wir, dass wir auch viele neue Kunden hinzugewinnen konnten und dass sich der Erfolg unserer Kampagne spürbar in unseren Verkaufszahlen widerspiegeln wird.

FUNDSTERS: Können eure Investoren sich in nächster Zeit auf irgendwelche Aktionen freuen?

Moritz Blees:Diese Frage können wir ganz klar mit „ja“ beantworten. Wir sind unendlich dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen unserer Investoren und möchten daher auch etwas zurückgeben. Am kommenden Donnerstag, den 24.04., werden wir in Köln ein kleines After-Work-Grillen veranstalten, zu dem wir unsere Investoren herzlich einladen möchten. Wir würden uns freuen, in lockerer Atmosphäre zusammenzukommen und möchten den Investoren die Chance bieten, uns und unsere Produkte sozusagen persönlich kennenzulernen. Es ist uns als Unternehmen wichtig, auch in Zukunft mit der „Kerbholz-Familie“ in engem Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus werden wir uns neben Veranstaltungen sicher noch das eine oder andere für unsere Investoren einfallen lassen. Erst einmal dürfen sich aber diejenigen freuen, die eine Investition ab 500 Euro getätigt haben. Ende Mai werden die gravierten Uhren verschickt!

FUNDSTERS: Wie habt ihr eure Kampagne bei FUNDSTERS erlebt und warum habt ihr euch für FUNDSTERS entschieden?

Moritz Blees:Die wesentliche Arbeit für eine Crowdinvesting-Kampagne fällt vor dem eigentlichen Funding-Start, beispielsweise mit der Konzeption von Texten, Bildern, Drehbuch, Marketingaktionen oder Videodreh, an. Gerade diese Vorbereitung war für uns eine sehr intensive Zeit, da die Zeitspanne bis zum Beginn des Fundings kurz war und wir oft bangen mussten, nicht pünktlich fertig zu werden. Rückblickend wissen wir, dass dieses Gefühl dazu gehört, da man den Anspruch an sich selbst hegt, bestmögliche Ergebnisse abzuliefern. Los ging es dann am Mittwoch. Wir haben uns natürlich sehr gefreut, dass bereits nach knapp 33 Stunden die Fundingschwelle erreicht werden konnte. Wir hätten aber niemals damit gerechnet, dass kurze Zeit später, genau genommen in der Nacht von Sonntag auf Montag, das Fundinglimit erreicht werden könnte. An diesem Wochenende waren wir selbst bei einem alten Studienfreund in Brüssel. „Abschalten“ konnten wir dort aber überhaupt nicht, da wir nur von WLAN zu WLAN gelaufen sind, um den aktuellen Stand upzudaten. Das hat schon sehr viel Spaß gemacht.

Adrian Roepe:Zu FUNDSTERS kamen wir auf Empfehlung eines Beraters und das Konzept hat uns auch von Anfang an überzeugt. Besonders das Beteiligungsmodell bietet für uns als Startup deutliche Vorteile. Wenn ich mir vorstelle, wir müssten jetzt 142 direkte Verträge mit Investoren ausfertigen und diese nachhalten. Ich fürchte, das würde uns doch sehr stark von unserer eigentlichen Arbeit abhalten. Außerdem stellt das bei FUNDSTERS zusammengekommene Geld für unsere Bilanz Eigenkapital dar. Das heißt unsere Firma geht deutlich gestärkt aus der Kampagne raus. Auch möchten wir FUNDSTERS noch einmal für die Unterstützung danken. Das Team hat sehr intensiv und konstruktiv mit uns zusammengearbeitet und ich glaube der Erfolg gibt uns allen die Bestätigung, dass wir gute Arbeit geleistet haben.

FUNDSTERS: Rückblickend, was würdet ihr anderen Startern mit auf den Weg geben wollen?

Moritz Blees:Ich glaube niemand denkt, dass eine Crowdinvesting-Kampagne ein Selbstläufer ist. Es steckt enorm viel Arbeit dahinter, die wir anfangs auch völlig unterschätzt haben. Videoproduktion, Texte schreiben, Zahlen validieren, Werbemittel erstellen, die Kampagne „lebendig“ halten – das ist schon ein ziemlicher Batzen. Im Endeffekt ist es aber eine sehr lehrreiche Erfahrung, weil man viel über sein Unternehmen und die Art, wie andere es wahrnehmen, lernt. Darüber hinaus ist es eine große Chance, sich einem neuen Publikum zu präsentieren und neue Kunden und Partner zu gewinnen.

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