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Interview mit LEXVISORS-Investor Fabian Westerheide

Interview mit LEXVISORS-Investor Fabian Westerheide

Zur Person: Fabian Westerheide ist Gründer und CEO von der Online-Plattform "Wunsch-Brautkleid" mit Sitz in Berlin. Vor gut einem Jahr gegründet, gehört das Startup-Unternehmen inzwischen zu dem größten Marktplatz für gebrauchte, neue und maßgeschneiderte Brautkleider im deutschen Web.

FUNDSTERS: Sehr geehrter Herr Westerheide, schön, dass wir Sie kurz interviewen dürfen. Heute geht es um die Lexvisors GmbH und Sie als neuen Berater und Investor des Unternehmens. Sie sind selber Gründer des heutigen Marktführers in Online-Brautmode und unterstützen zuvor das Team Europe bei der Gründung des ersten Berliner Venture Capital Unternehmens, Point Nine Capital. Was macht den Rechtsberatungsmarkt, insbesondere die Lexvisors GmbH, für Sie interessant?

Fabian Westerheide:Der Rechtsberatungsmarkt ist ungemein groß und zugleich sehr fragmentiert. Es gibt viele Deutsche, die Geld für rechtliche Beratung ausgeben und doch ist das finden von Anwälten weiterhin schwer. Es herrscht einfach eine große Intransparenz bezüglich Preise und Qualität von Rechtsberatungen.

In den USA gab es in den letzten Jahren einige erfolgreiche Firmen (z.B. legalzoom und Rocket Lawyer), die zeigten, dass mit Technologie dem Kunden ein Mehrwert angeboten werden kann.

Es wird Zeit, dass jemand im deutschen Markt aktiv wird und versucht, zwischen den Anwälten und Klienten zu vermitteln. Am Ende profitieren davon die Anwälte, welche neue Mandanten bekommen und die Endkunden, welche hoffentlich die passende Beratung für ihre Probleme erhalten.

FUNDSTERS: Lexvisors zeichnet sich durch ein Markplatz-Geschäftsmodell aus. Finden Sie nicht, dass es besonders im Rechtsberatungssektor sehr schwierig ist, Dienstleistungen wie „Produkte“ anzubieten? Rechtsberatung ist eine Vertrauenssache und der direkte Kontakt zwischen Anwalt und Mandant scheint doch erste Priorität zu haben. Warum glauben Sie, dass es erfolgreich sein wird?

Fabian Westerheide:Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass Marktplätze sehr hilfreich sind, wenn Angebot und Nachfrage schwer zu verbinden sind. Es gibt viele Anwälte und noch mehr Ratsuchende, doch beide im passenden Moment zusammenzubringen ist kompliziert. Ein Marktplatz ist daher der richtige Ort, wo beide Parteien aufeinander treffen.

Auch kann ein Marktplatz einem helfen, das Vertrauen aufzubauen. Dafür gibt es die Möglichkeit, dass Anwälte bewertet oder vorher auch geprüft werden. Wimdu/AirBnB ist ein sehr erfolgreiches Beispiel, wie in einem intransparenten Markt (Wohnungen an Touristen zu vermieten) Ordnung geschaffen wurde. Auch hier hilft die Plattform, dass Vertrauen gewonnen wird, indem Anbieter auf beiden Seiten geprüft und bewertet werden.

FUNDSTERS: Was sind die größten Herausforderungen für Sie in der legal tech scene?

Fabian Westerheide:Ich denke, die Kunden begreifen neue Geschäftsmodelle immer sehr schnell und nutzen diese, wenn es konkrete Vorteile (z.B. Geldersparnisse) gibt. Schwieriger ist es, die Anwälte und Kanzleien zu überzeugen und jemanden auch dafür zahlen zu lassen.

Daher sind die größten Herausforderungen für mich: Gewinnung von Anbietern und ein skalierbarer Umsatzkanal.

FUNDSTERS: Wie stellen Sie sich den Rechtsberatungsmarkt in der Zukunft vor?

Fabian Westerheide:Ich gehe online, gebe meine Frage ein und bekomme eine Empfehlung, wer mir diese beantwortet und was es mich kostet. Und das innerhalb von wenigen Minuten mit garantierter Qualität. Am Ende brauche ich als Mandant jemanden, der meine Probleme löst – und zwar so schnell und erfolgreich wie möglich.

FUNDSTERS bedankt sich ganz herzlich für das sehr nette und interessante Interview!

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