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(M)Ein Tag bei Lingoschools

(M)Ein Tag bei Lingoschools

Heute besuche ich Alex, Eric, Julian und Thomas – die Gründer von Lingoschools – in ihrem Büro und werde sie einen Tag lang begleiten. Kennengelernt habe ich die vier bereits während den Vorbereitungen zu ihrer Crowdinvesting-Kampagne, daher freue ich mich umso mehr, sie mal in ihrem gewohnten Umfeld zu erleben und auch das restliche Team kennenzulernen.
Crowdinvesting - LingoschoolsWer in Bochum die Hedwigstraße entlang spaziert, würde nicht erwarten, was sich im Innenhof der Hausnummer 24 versteckt. Durch eine Tür in einem Einfahrtstor landet man vor einem etwas rustikalen Gebäude, das an eine alte kleine Fabrik erinnert.
Da ist es also - das Lingoschools-Hauptquartier. Beim Betreten werde ich gleich herzlich von Alex und Eric empfangen. Das Büro ist auf 2 Etagen verteilt, welche jeweils aus nur einem großen Raum bestehen. Auf der unteren Ebene sind die Arbeitsplätze der
Mitarbeiter verteilt. Oben befinden sich eine kleine Küche, ein großer Gemeinschaftstisch, eine Sofaecke mit TV, sowie der Arbeitsbereich der Jungs. Eine gemütliche Location mit viel Charme. Unübersehbar ist auch Thomas 5 Monate alter Mopswelpe „Buddy“, der fest zum Team gehört und von allen heiß geliebt wird.

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Die Frage, die mir bisher wohl am meisten unter den Nägeln brennt, ist natürlich: „Was ist seit Funding-Start bei euch passiert?“
Eric berichtet mir gleich von der Veröffentlichung ihrer englischen Webseite lingoschools.com Anfang Mai und der sehr positiven Resonanz. Nach den zuvor veröffentlichten .at- und .ch-Webseiten wird mit der .com-Seite ein weiterer fundamentaler Meilenstein für die angestrebte Internationalisierung erreicht. Innerhalb der ersten Woche gingen weltweite Buchungen aus so unterschiedlichen Ländern ein, so dass die Jungs mir diese auswendig gar nicht mehr alle aufzählen können. „Da steckt natürlich enorm viel Arbeit hinter“, ergänzt Thomas, „die Übersetzung der Sprachschulen ins Englische läuft auf Hochtouren. Mitte April waren es 160 übersetzte Schulen, mittlerweile sind es schon 242“. Dass ihre englischsprachige Seite Potential hat, das war den Jungs von Anfang an klar, aber mit einer derart steilen Wachstumskurve hatte keiner gerechnet. Auffällig sei auch, dass über die deutschsprachigen Seiten bislang vornehmlich Sprachreisen mit einer Dauer von ein bis zwei Wochen gebucht wurden. Die internationale Nachfrage unterscheide sich hier aber deutlich, da nun auch Kurse von zwei Woche bis hin zu mehreren Monaten gefragt seien. „Dies spiegelt sich natürlich im Umsatz wieder“, erzählt Alex stolz. Klar, längere Reisen führen zu deutlich höheren Provisionen. Neben Sprachreiseinteressierten wird Lingoschools immer häufiger auch von lokalen Agenten kontaktiert, die gleich für ganze Studentengruppen Buchungsanfragen stellen. Besonders über derartige Kontakte freuen sie sich sehr, da im Aufbau eines Netzwerks das Potenzial steckt, Neu- und Stammkunden zu gewinnen.

Das Geschäft läuft – das Crowdinvesting geht in eine Verlängerung – Zeit zum Ausruhen oder weiterhin mit Hochdruck an der Arbeit?

Die vier lachen. Sie erzählen mir, dass bei ihnen nie Zeit zum Ausruhen ist. Das wichtigste für sie sei, sich kontinuierlich zu verbessern und ihre bisherigen Wettbewerbsvorteile weiter auszubauen. „Auch wenn wir bisher eine sehr gute Position auf dem Markt haben – die Konkurrenz schläft nicht“, zwinkert mir Alex zu. Demnach gibt es genügend Baustellen, die abgearbeitet werden müssen. Hierzu gehören zum einen die Erweiterung der Marketingmaßnahmen und die Steigerung der Sprachschulanzahl. Je schneller Lingoschools neue Schulen einbinden kann, desto schneller profitieren sie von der Kooperation. „Viele Sprachschul-Webseiten verfügen selbst über keine direkten Buchungsmöglichkeiten. Genau das müssen mir uns zugute machen“, wirft Thomas ein. Zum anderen arbeitet das IT-Team momentan an einer Weiterentwicklung der Webseite, die hinsichtlich ihrer Benutzerfreundlichkeit, dem Design und den Profildarstellungen optimiert wird. Eric zeigt mir einen Ausdruck. „Unsere Investoren werden die Seite kaum wiedererkennen“, schmunzelt er. Später darf ich auch noch am PC bei Christoph, Praktikant im Bereich IT/Webentwicklung, einen Blick auf das Original werfen. Man darf gespannt sein, denn es sieht bereits sehr vielversprechend aus. Hier eine exklusive Preview:

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Eine weitere Herausforderung ist die Optimierung der Prozesse, im Rahmen derer die Abläufe, der Dokumententransfer und die Buchungsabwicklung bestmöglich automatisiert werden sollen. Ein Ziel ist es beispielsweise, dass die Sprachschulen sich zukünftig selbst verwalten können, um jederzeit neue Preise einzupflegen und damit Lingoschools enorm viel Arbeit abzunehmen. Besonders freuen sich die vier Geschäftsführer aber auf die Vorbereitungen zur spanischen Seite, mit denen momentan begonnen wird: „Die ersten Übersetzer sind eingestellt. Jetzt kann es richtig losgehen! An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal ein großes Dankschön an unsere Investoren aussprechen, die an uns glauben und all dies möglich machen. Da wir unsere Crowdinvesting-Kampagne noch einmal um 30 Tage verlängert haben, hoffen wir natürlich auch in den kommenden Wochen noch viele Investoren für uns und unserer Idee begeistern zu können.“ Schafft Lingoschools die 150.000€-Marke, könnte Anfang 2015 bereits die Veröffentlichung der italienischen Seite folgen. Alex und Co sind Feuer und Flamme: „ Es wäre natürlich phänomenal, wenn wir im nächsten Schritt mit der Hilfe der Investoren das Funding-Limit von 250.000€-erreichen würden. Dann könnten obendrein der französische und portugiesische Markt in Angriff genommen werden!“

Wow- seit unserem letzten Treffen ist wirklich enorm viel passiert. Aber trotz der Erfolge und Optimierungsarbeiten bleibt auch noch das operative Tagesgeschäft. Ich frage mich also, wie nun so ein Tag bei Lingoschools wirklich aussieht.
Eric erzählt mir, dass offizieller Bürostart um 9 Uhr ist. Für die Mitarbeiter endet der Tag um 17 Uhr. Die vier selbst verlassen ihren Schreibtisch selten vor 19 Uhr. Die anfallenden Aufgaben sind ganz individuell und saisonabhängig, da zum einen jeder seinen festen Kompetenzbereich hat, aber die Arbeit natürlich auch den aktuellen Geschehnissen angepasst werden muss. Besonders in letzter Zeit lag der Fokus auf dem Launch der .com-Seite und der Crowdinvesting-Kampagne.

Eine Woche bei Lingoschools beginnt üblicherweise mit einem Meeting der Gründer, um die darauffolgenden Tage zu besprechen. Meist erfolgt eine solche Besprechung auch noch einmal zum Ende der Woche. Darüber hinaus werden Gespräche mit den einzelnen Teams geführt, die ihrem jeweiligen Bereich zugeordnet sind. „Große Meetings mit dem gesamten Team finden eher seltener statt, aber du wirst heute noch eins miterleben“, kündigen Eric an. Ich bin gespannt ;).

Ein fester Termin ist das jeden Freitag stattfindende Telefonat mit ihrem Forum Media Ventures in Augsburg. FORUM MEDIA Ventures hat als Risikokapitalinvestor in Lingoschools investiert. In dieser Rolle ist FORUM MEDIA Ventures darauf ausgerichtet, Gründer und Startups aus den Bereichen Information, Bildung und Unterhaltung zu unterstützen, wobei der Fokus auf mobile und online liegt. Das Telefonat dient der Besprechung des Status Quo und dem Ideenaustausch. Ergänzend erhält der Verlag wöchentlich einen Finanzreport, einschließlich Umsatz, Absatz und Kosten, sowie einen weitaus detaillierteren Bericht zum Ende eines jedes Monats. Der enge Kontakt zu ihrem strategischen Investor und ein gutes Controlling sind für Lingoschools sehr wichtig und gehören mittlerweile zum „Daily Business“. Über den elektronischen Kontakt hinaus finden auch regelmäßig persönliche Treffen statt. Erst am Dienstag waren Julian und Thomas in Augsburg, um die kommenden Ziele zu besprechen. Der Geschäftsführer Janek Weigl, gab uns bereits ein Interview. Dieses kann man hier lesen.

Mit ihrem Team haben die Lingoschools-Gründer ebenfalls feste Rituale. So wird beispielsweise jeden Freitag nach dem „Call“ zusammen gebruncht, um den persönlichen Kontakt untereinander zu pflegen. „Das ist uns besonders wichtig, weil wir ein kleines Team sind. Außerdem sind wird nun mal ein Startup und wollen diese Atmosphäre auch leben“, so Alex. Zusätzlich steht einmal im Quartal etwas Größeres auf dem Plan, wie zum Beispiel ein Firmen-Grillen oder im Winter Glühweintrinken. Aber die Gründer sind nicht nur um ein gutes Betriebsklima bemüht, sondern auch um die fachlichen Qualifikationen ihrer Mitarbeiter. Als nächstes ist beispielsweise für Juni ein Coach zu einer ganztägigen Schulung zum Thema Content-Marketing geladen.

Nun will ich mir erst einmal selbst ein Bild machen. Ich schaue mich eine Weile um und setzte mich dann zu Shari, der ich bei der Eingabe einer Sprachschule in die Datenbank zuschauen darf. Shari ist seit Januar als duale Studentin (BWL mit dem Schwerpunkt Tourismus) mit an Board und im Bereich Marketing tätig. Zu Lingoschools ist sie eher per Zufall über die Empfehlung ihres Studienberaters gekommen, der die Gründer persönlich kennt. Sie erzählt mir, dass sich Studium und Praxis doch sehr unterscheiden und sie froh sei, mit Lingoschools an einen Arbeitgeber gekommen zu sein, der ihr ein super abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld bietet, in dem sie über die Uni hinaus sehr viel lernt. Zudem findet sie das gesamte Team klasse. Schnell ist Shari aufgefallen, dass die Chefs nicht nur an einem fachlichen Austausch, sondern auch an der menschlichen Seite interessiert sind und wissen möchten, wie es ihren Mitarbeitern geht oder wie das Studium läuft. „Der angenehme und lockere Umgang schweißt das Team zusammen und fördert die Zusammenarbeit“, betont sie.

Auch Jenny und Alex, die beide momentan ein Praktikum für ihr Studium absolvieren und im Kundenservice tätig sind, macht die abwechslungsreiche Arbeit bei Lingoschools sehr viel Spaß und sie können sich keine besseren Chefs vorstellen.

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Ich finde es interessant, dass sich alle Mitarbeiter mit Lingoschools bewusst für ein Startup-Unternehmen entschieden haben. Ihnen war es bei ihrer Suche wichtig - wenn möglich – in einem jungen, kleinen Team mit möglichst flacher Hierarchie zu arbeiten, um eigenverantwortlich zu agieren und sich kreativ einbringen zu können. Dies motiviert ungemein, so Alex. „Wir können jederzeit hoch gehen, um unsere Ideen oder Kritik mitzuteilen. Hier ist jeder Verbesserungsvorschlag gern sehen.“, berichtet mir Praktikant Dario, der im Bereich Webentwicklung tätig ist. Das Team ist sich sicher, dass nicht nur die Art und Weise, wie die Geschäftsführer den Laden schmeißen erfolgsversprechend ist, sondern auch das dahinterstehende Konzept. „Die Konkurrenz ist gering und wir sind besser als sie. Das spiegelt sich sowohl in unserem Design als auch in der Transparenz und der Nutzerfreundlichkeit der Webseite wieder, an der wird ständig arbeiten. Es ist einfach eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Und wie man sieht, wird es vom Markt gut angenommen!“, so Christoph.

Nachdem ich mich eine Weile mit allen unterhalten habe, werden wir auch schon hoch gerufen, „Der Pizza-Service ist da!“. Genauso wie der wöchentliche Brunch am Freitag, gehört das gemeinsame Mittagessen zur festen Tagesordnung. Mir wird schnell klar, was alle mit „lockerer und angenehmer Atmosphäre“ und „zusammenschweißen“ meinen. Ich fühl mich auch als Gast gleich wohl in der Runde. Wie man an den Bildern sieht, wird viel gelacht. Humor darf am Gemeinschaftstisch nicht fehlen. Dies wird mir auch beim im Anschluss stattfindenden Meeting klar. Zwar darf ich nicht verraten, was hier heiß diskutiert wurde, aber Lingoschools arbeitet definitiv auf Hochtouren für seine Kunden.

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Nach dem Meeting geht es zurück an die Arbeitsplätze. Ich mache noch ein paar Bilder und verabschiede mich schließlich von allen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass es ein wirklich informativer und toller Tag war! Es hat riesig Spaß gemacht Lingoschools zu begleiten und mal hinter die Kulissen zu schauen und all die ambitionierten und sympathischen Köpfe persönlich kennenzulernen. Danke an dieser Stelle noch einmal an das gesamte Lingoschools-Team! Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Crowdinvesting - Lingoschools



Lea Beckmann, Meerbusch, arbeitet als Redakteurin bei FUNDSTERS.

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